Freitag, 5. Februar 2016

Sommerfinsternis - Catherina Blaine

www.carlsen.de

Catherina Blaine

Ebook: 3,99€

Verlag: Impress
ISBN: 978-3-646-60173-2
Seiten: 274 Seiten










Inhalt



**Ein Roman, der alle Mädchenträume auf einmal erfüllt**
Plätschernde Brunnen, funkelnde Kronleuchter, rauschende Bälle und Schränke voller Designerkleider. Schon als das amerikanische Kleinstadtmädchen Lily völlig unerwartet ein Kunststipendium angeboten bekommt, kann sie es kaum glauben, aber die Räumlichkeiten der italienischen Accademia D'Aleardi verschlagen ihr geradezu den Atem. Schnell rutscht sie in die It-Clique der akademischen High Society hinein und wird nicht nur von einem, sondern gleich zwei verboten gutaussehenden Jungen hofiert. Doch dann spielt ihr jemand ein uraltes Tagebuch zu, das von der tragischen Geschichte der schönen Natascia erzählt, und plötzlich sieht sie die Gesellschaft um sich herum und sogar ihre eigene Familie in einem ganz anderen Licht…


//Textauszug:
Ash zog feixend eine Augenbraue hoch und schien gerade antworten zu wollen, als plötzlich eine kühle Stimme erklang: »Nun, Ashton, verwirrst du wieder mal die Neuankömmlinge?«
Ich drehte mich um – und die Zeit schien stillzustehen. Plötzlich nahm ich das Gläserklirren und die Musik nur noch wie durch eine Wand aus weicher Watte wahr. Vor mir stand der umwerfendste junge Mann, den ich je gesehen hatte. Er hatte helle Haut, ebenso makellos wie die von Viona, ein edles, ebenmäßig geschnittenes Gesicht, glänzendes schwarzes Haar und die vermutlich schönsten Augen der Welt. Sie waren tiefblau wie der Himmel um Mitternacht. Geheimnisvolle silbrige Funken tanzten darin - als seien Sterne darin explodiert. Er war groß und schlank, mit Muskeln an den richtigen Stellen. Das konnte ich sogar unter seinem perfekt sitzenden Smoking erkennen.
Ich versank in diesen Mitternachtsaugen, bis Ashs gelangweilte Stimme mich aus meiner Trance weckte. »Sieh an, wer auch da ist. Raphael Iulian Rizea. Alter osteuropäischer Adel.«//
Quelle

Meinung

Als ich dieses Cover zum ersten mal sah dachte ich nur eines. Wow... zu mehr war ich in diesem Moment absolut nicht fähig. Dieses dunkel gehaltene strahlt soviel Mystik aus, das ich es einfach nur fasziniert anstarren konnte.
Jetzt nachdem ich diese Geschichte gelesen habe, kann ich nur eines sagen. Dieses Cover passt perfekt. Der rote Faden spinnt sich vom Layout - dem Klappentext - bis hin zu der Geschichte.
Auch jetzt im nachhinein bin ich immer noch geflasht. Teilweise fehlen mir um ehrlich zu sein auch die Worte. Denn Catherina Blaine hat meine Leidenschaft zur Kunst und der Renaissance neu entfacht. Ich habe diese Kunst/Architektur Epoche schon immer geliebt, genauso wie den Barrock aber nun... ich sehne mich danach diese Orte zu besuchen. Wieder anfangen zu zeichnen und zu malen. Diese Sehnsucht schreit dank ihr danach endlich wieder gestillt zu werden.
In ihrer Geschichte hat Catherina es bezaubernd geschafft die Architektur bildlich darzustellen. Besonders da ich mich etwas auskenne dank meiner Ausbildung zur Bühnenmalerin kann ich nur sagen, sie hat es perfekt recherchiert. Auch die Handlung ist ihr einwandfrei gelungen. Von den Charakteren bis zur Grundhandlung. Ich bin einfach nur begeistert. 

Schreibstil

Catherina Blaine hat eine Art Sachen zu beschreiben, sie ist einmalig. Die Recherche der Orte ist einfach perfekt. Man denkt tatsächlich man wäre vor Ort oder würde den Lufthauch am Meer spüren und das Salz riechen.
Alles ist einfach sehr authentisch. Dazu ihr fließender und lieblicher Schreibstil. Es ist ein Buch was man jederzeit einfach weg lesen bzw suchten kann. Es geht runter wie Öl. Mit Ihrem Debüt hat sie es wirklich geschafft Ihren Leser von der ersten Sekunde an zu fesseln. Als Leser spürt man Ihre Leidenschaft zu dieser Epoche. 

Fazit

Ich möchte unbedingt eine Fortsetzung von diesem Werk. Besonders da es ja irgendwie schon ein offenes Ende gibt.
Ich kann jedem dieses Buch empfehlen, der Vampirgeschichten mag. Besonders auch denjenigen, der auf Liebe - Machtspiele und Intrigen steht.
Und auch hier lernt man wieder eines. Man sollte immer zweimal hinschauen und nicht allem und jedem Blind vertrauen